21er Haus

Der für die Weltausstellung 1958 in Brüssel entstandene Österreich-Pavillon von Karl Schwanzer wurde 1962 als Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts in Wien eröffnet - jetzt erhält das sanierte Architekturjuwel unter der Leitung des Belvedere ein neues Profil.

Mit seinen lichten, klar gegliederten Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen sowie einem Kino entspricht das Gebäude in seiner Struktur allen Anforderungen zeitgemäßer interdisziplinärer Produktionsbedingungen. Zur Gewährleistung eines modernen Museumsbetriebs wurde das 21er Haus von Adolf Krischanitz, einem Schüler Karl Schwanzers, adaptiert und erweitert.


Das neue Café-Restaurant mit Terrasse im Skulpturenhof gestaltet Adolf Krischanitz gemeinsam mit Hermann Czech. Für das neue Buchhandlungskonzept konnte Bernhard Cella mit dem Salon für Kunstbuch gewonnen werden. Seit Mitte November wird das Gebäude als Plattform für die österreichische Kunst von 1945 bis heute im internationalen Kontext genutzt.

Unter der Direktion von Agnes Husslein-Arco entwickelten die Kuratorinnen Cosima Rainer und Bettina Steinbrügge das Programm des Hauses. Das neue Museum beherbergt zusätzlich die Schausammlung der Wotruba-Stiftung und die Artothek des Bundes.

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