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Sammlungsausstellung

Das ÖMSUBM beherbergt eine umfassende und beständig wachsende multimediale Sammlung von Schallplatten, Magazinen, Autogrammen und Erinnerungsstücken, die an einem lebendigen Ort der Vermittlung und Diskussion von Schwarzer Kunst und Geschichte ausgestellt wird. Die Sammlung ist bewusst quellenoffen und erweiterbar gestaltet. Schenkungen, Leihgaben und Ankäufe von Privatpersonen bilden den Kern des Archivs, das mit seiner kuratorischen Setzung ein neues Feld österreichischer und deutscher Geschichtsschreibung und Museumsgestaltung eröffnet.

Kurator*innen: Dalia Ahmed, Joana Tischkau, Anta Helena Recke, Elisabeth Hampe und Frieder Blume

Tickets

Regulär
Regulär
€ 8,90 statt € 10,50 vor Ort
Senior*innen ab 65
Senior*innen ab 65
€ 6,90 statt € 8,00 vor Ort
Studierende unter 26
Studierende unter 26
€ 6,90 statt € 8,00 vor Ort
Kinder und Jugendliche unter 19
Kinder und Jugendliche unter 19
€ 0,00
Besucher*innen mit gültiger Vienna City Card
Besucher*innen mit gültiger Vienna City Card
€ 7,00
Menschen mit Behindertenausweis/ Assistenzpersonen
Menschen mit Behindertenausweis/ Assistenzpersonen
€ 3,00
Gruppe ab 10 Personen
Gruppe ab 10 Personen
€ 8,90

Belvedere 21

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag
11 bis 18 Uhr
Abendöffnung: Donnerstag
11 bis 21 Uhr
Adresse

Belvedere 21
Arsenalstraße 1
1030 Wien
Österreich

Arabella Kiesbauer – Pionierin der Fernsehunterhaltung

 

Viele von uns wuchsen an den Fernsehgeräten mit ihr auf. Die Pionierin des Talks im deutschsprachigen TV wurde als Cosima Arabella-Asereba Kiesbauer 1969 in Wien geboren. Mit 18 Jahren stand sie zum ersten Mal als Moderatorin des ORF-Jugendmagazins X-Large vor der Kamera, seitdem hat sie mehrfach Fernsehgeschichte geschrieben, sei es als Talkmasterin ihrer ganz eigenen ProSieben-Show Arabella, die im Nachmittagsfernsehen ein Quotenschlager war, als Moderatorin der Castingshow Starmania oder im Dirndl bei der Kultshow Bauer sucht Frau.

Pionierin der Fernsehunterhaltung beleuchtet Arabella Kiesbauers Karriere von Fernsehauftritten über Playboy-Covershoots bis hin zur Rezeption der Fernsehikone in deutschen wie österreichischen Medien.

 

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Eurodance im Fokus – Haddaway und seine Zeitgenoss*innen

La Bouche, Unique 2, Two in One, Beat 4 Feet, Snap!, Haddaway und Co. Wer kennt die Eurodance-Stars aus den frühen 1990ern nicht? Einfache, mitreißende elektronische Beats, Rap und Gesang waren die drei Grundzutaten dieser vor allem in Europa produzierten Bands und Tracks. Als Prinzip MaRaFraSi (Mann rappt Frau singt) ging dieses Prinzip in die Geschichte ein. Den meist weißen Produzentenduos war viel daran gelegen, eine diffuse Internationalität oder einen US-amerikanischen Bezug zu suggerieren, um die Verkaufszahlen zu steigern. Doch alle oben Genannten sind tatsächlich österreichische oder deutsche Formationen. Weltstar Haddaway (What is Love) selbst lebt seit mittlerweile 35 Jahren in Kitzbühel, von wo aus er arbeitet und durch die Welt reist, um Konzerte zu geben.

Tonträger, Autogramme, tanzende Plüschtiere und diverse Memorabilia verschiedener Akteur*innen werden in der Ausstellung Eurodance im Fokus in Dialog zueinander gestellt, um einen neuen und umfassenden Einblick in das österreichische und deutsche Schaffen in diesem Genre zu ermöglichen.

 

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Lieber Volksoper als Broadway – Olive Moorefield

 

Als die damals gerade zwanzigjährige Sängerin Olive Moorefield im Jahr 1953 für eine Konzerttour nach Wien kam, hatte sie in den Vereinigten Staaten schon ihren ersten Broadway-Auftritt in einer kleinen Nebenrolle absolviert. Ob sich nun Moorefield in Wien verliebte oder Wien in Moorefield oder beide eben ineinander, darüber spinnen unzählige Interviews und Zeitungporträts ihre Geschichten. Jedenfalls kehrte Moorefield wenige Monate nach ihrem ersten Besuch erneut in die Donaustadt zurück – und blieb. Sie nahm ein Engagement an der Volksoper an und wurde in den nächsten zwei Jahrzehnten zu einem ihrer größten Stars. Sie sang und spielte Hauptrollen (u. a. in Kiss me Kate, Porgy and Bess), drehte zahlreiche Filme und veröffentlichte erfolgreich Schallplatten. Sie ließ sich in Tracht vor der Wiener Kulisse ablichten und war ein gern gesehener Stargast auf Museumseröffnungen wie auch in den Heurigen. „New Musical Star in Old Vienna“ titelte das amerikanische Ebony-Magazine 1962.

Die Ausstellung, Lieber Broadway als Volksoper versammelt Originalkulissen und -kostüme, Zeitungsartikel, Fernsehausschnitte aus den ersten zehn Wiener Jahren von Olive Moorefield – jenen Jahren, in denen die in den USA gänzlich unbekannte Sängerin in der deutschsprachigen Unterhaltungsindustrie ihre größten Erfolge feierte.

 

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