Dauerausstellung

Schausammlung

Kurzurlaub im Oberen Belvedere – alte Bekannte besuchen und neue Gesichter kennenlernen: Dazu lädt die Sammlungsausstellung mit rund 430 Positionen aus 800 Jahren Kunstgeschichte ein. Österreichische Schlüsselwerke von Rueland Frueauf d. Ä., Elena Luksch-Makowsky, Gustav Klimt, Egon Schiele, Helene Funke oder Oskar Kokoschka stehen neben internationalen Glanzstücken von Vincent van Gogh oder Auguste Rodin. Seit Juli 2020 neu in der Sammlung: jüngste Ankäufe wie Vogelflug von Erika Giovanna Klien und Leihgaben wie Freundinnen und Mädchen im Grünen von Gustav Klimt aus der Gustav Klimt | Wien 1900 – Privatstiftung (Klimt-Foundation). In der wiedereröffneten Schau werden die Highlights des Museums – Klassiker aus dem Mittelalter, die bekannte Barocksammlung mit den „Charakterköpfen“ von Franz Xaver Messerschmidt oder die weltgrößten Sammlungen von Ferdinand Georg Waldmüller und Gustav Klimt – neu zusammengestellt präsentiert. Tanken Sie Urlaubsfeeling im Sommerfrische-Raum und schauen Sie im Porträt-Raum dem Biedermeier in die Augen. Ein digitaler Audioguide stellt 120 Werke über die Handy-App Smartify vor.

 

Das Museum

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Ausgestellte Werke

Highlights


#belvederecollection 

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Oberes Belvedere

Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag
10 bis 18 Uhr
Adresse

Oberes Belvedere
Prinz Eugen-Straße 27
1030 Wien
Österreich

Impressionen

Themenräume

Vier Themenräume lockern in der Schausammlung den Parcours der chronologisch dargestellten Kunstepochen auf. Sie behandeln Fragen zu Österreich, seiner Geschichte und seiner Identität. Die Räume sind als bewusste Unterbrechungen und Angebot zur epochenübergreifenden Beschäftigung mit Österreichs Kunst und Geschichte konzipiert.

 

Barockes Österreich?

Der Barock prägt das Selbstverständnis Österreichs im 20. Jahrhundert und wurde in politischen Konsolidierungszeiten etwa nach den beiden Weltkriegen identitätsstiftend eingesetzt. Kunst dieser Epoche findet man teilweise gezielt in staatstragender, repräsentativer Funktion wieder. Eine Suche nach dem genuin österreichischen Barock muss jedoch scheitern: Das Kunstschaffen im 17. und 18. Jahrhundert zeichnet sich durch einen enormen internationalen Austausch aus.

 

Habsburg – Mythos und Wahrheit

Die Habsburger gehörten bis 1918 zu den mächtigsten Dynastien Europas und stellten über Jahrhunderte den Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Um das Herrschergeschlecht ranken sich bis heute viele Legenden. Besonders im 19. Jahrhundert hatten Mythen rund um die Habsburger Hochkonjunktur. Wie sehr den Regenten selbst an ihrem „Image“ gelegen war, zeigen u.a. die Darstellungen von Leopold I. bis Franz II. (I.)

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Österreich im Aufbruch

Ende des 19. Jahrhunderts erlebte Österreich-Ungarn enorme Umbrüche: Eisenbahn und Dampfschiff ermöglichen ungeahnte Mobilität, Industrieanlagen ersetzen Manufakturen, aus Städten werden Metropolen. Kunstschaffende beteiligten sich aktiv am Veränderungsprozess. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Abstraktion für Demokratie und Freiheit. Hundertwasser hielt dieser vernunftorientierten Moderne wiederum eine ökologische Kunst entgegen.

 

Österreich im Exil 
Künstlerinnen und Künstler im Exil - Schicksale in dunklen Zeiten

Der Erste Weltkrieg und das Ende des Kaiserreichs Österreich-Ungarn sind der Beginn großer Migrationsbewegungen. Dies trifft auch zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. Auf die Gründung der Ersten Republik 1918/19 folgen soziale und ökonomische Krisen. Die Etablierung des austrofaschistischen Ständestaats 1934 befördert diese Situation. Aufgrund schwieriger Arbeitsbedingungen verlassen viele Wien, noch bevor sie durch den „Anschluss“ Österreichs 1938 ins Exil gezwungen werden. 

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Augmented Reality

Belvedere, Wien

Entdecken Sie in der Schausammlung des Oberen Belvedere Egon Schiele virtuell per Handy-App: Acht weltbekannten Werke des österreichischen Malers sind mittels Augmented Reality mit einer zusätzlichen digitalen Bildebene versehen, die Sie hinter die Geheimnisse der Kunstwerke führt. Zu sehen sind etwa sensationelle Röntgen-, Infrarot- und Makroaufnahmen, die in der Belvedere-Restaurierung erarbeitet wurden. Derzeit ist dies bei den Schiele-Bildern Die Frau des Künstlers Edith Schiele, Tod und Mädchen, Hauswand, Porträt Dr. Hugo Koller, Umarmung, Mutter mit zwei Kindern III, Eduard Kosmack und Stadt am blauen Fluß II erlebbar. Die Werke sind über Symbole an der Wand gekennzeichnet, die Anwendung wird auf Tafeln vor Ort erläutert. Das Angebot wird laufend auf weitere Bilder der Schausammlung ausgedehnt.

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CARLONE CONTEMPORARY / IM BLICK

 
Ausstellungsansicht Renate Bertlmann
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien. © Renate Bertlmann & Richard Saltoun Gallery, London
Ausstellungsansicht "Der Meister von Mondsee"
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien

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Begleitet wird die Sammlungspräsentation von halbjährlich wechselnden zeitgenössischen Positionen im barocken Carlone-Saal. Sie nehmen Bezug auf das mythologische Bildprogramm und schlagen eine Brücke von der Kunst der alten Meister in die Gegenwart. Das Museum hinterfragt sich selbst und wird als Ort der Inspiration, der Reflexion und Erlebnisort neu positioniert.

 

Zur aktuellen Ausstellung

In der Reihe IM BLICK werden dreimal im Jahr im Oberen Belvedere spezielle Aspekte der hauseigenen Sammlung beleuchtet. Kunstwerke werden unter neuen wissenschaftlichen Gesichtspunkten analysiert und der Öffentlichkeit präsentiert.

 

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Videos

 

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Ausgestellte Kunstwerke

Übersichtsplan

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Termine
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