Dauerausstellung

Schausammlung

Mehrere tausend Werke aus neun Jahrhunderten umfasst die Sammlung des Belvedere. Das Museum wirft mit der Aufstellung der Sammlung einen spannenden Blick aus unerwarteter Perspektive auf die Werke von Künstler_innen wie Rueland Frueauf d. Ä., Franz Xaver Messerschmidt, Ferdinand Georg Waldmüller, Gustav Klimt, Erika Giovanna Klien, Egon Schiele, Helene Funke oder Oskar Kokoschka. 

Der umfangreiche Bestand des Belvedere umfasst Werke vom Mittelalter bis in die Gegenwart, darunter die weltweit größten Sammlungen von Ferdinand Georg Waldmüller und Gustav Klimt oder die Charakterköpfe von Franz Xaver Messerschmidt. Mit der Schausammlung schafft das Obere Belvedere neuartige Zugänge zu diesen Meisterwerken der Kunst. 

Themenräume unterbrechen die chronologisch den Kunstepochen folgende Hängung. Ein vielschichtiger Dialog entsteht so zwischen den Klassikern der Kunstgeschichte und zeitgenössischen Positionen. Die Räume kreisen um Fragestellungen zu Österreichs Geschichte, seiner Identität und seiner Kunst. So wird ein Spannungsfeld zwischen historischen Referenzen und aktuellen Bezugspunkten erzeugt – scheinbar Altbekanntes kann im neuen Kontext wiederentdeckt werden. 

Dem Bau des Schloss Belvedere unter Prinz Eugen von Savoyen, der Museumsgründung, der Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrages und der heutigen Rolle als modernes Museum ist ein eigener Ausstellungsbereich gewidmet, der die bewegte Geschichte des Hauses reflektiert. 

 

Das Museum

Sammlung online


#belvederecollection 

Oberes Belvedere

Öffnungszeiten
Täglich
9 bis 18 Uhr
Freitag
bis 21 Uhr
Adresse

Oberes Belvedere
Prinz Eugen-Straße 27
1030 Wien
Österreich

Tickets

Impressionen
Themenräume

Vier Themenräume lockern in der Schausammlung den Parcours der chronologisch dargestellten Kunstepochen auf. Sie behandeln Fragen zu Österreich, seiner Geschichte und seiner Identität. Die Räume sind als bewusste Unterbrechungen und Angebot zur epochenübergreifenden Beschäftigung mit Österreichs Kunst und Geschichte konzipiert.

 

Barockes Österreich?

Der Barock prägt das Selbstverständnis Österreichs im 20. Jahrhundert und wurde in politischen Konsolidierungszeiten etwa nach den beiden Weltkriegen identitätsstiftend eingesetzt. Kunst dieser Epoche findet man teilweise gezielt in staatstragender, repräsentativer Funktion wieder. Eine Suche nach dem genuin österreichischen Barock muss jedoch scheitern: Das Kunstschaffen im 17. und 18. Jahrhundert zeichnet sich durch einen enormen internationalen Austausch aus.

 

Habsburg – Mythos und Wahrheit

Die Habsburger gehörten bis 1918 zu den mächtigsten Dynastien Europas und stellten über Jahrhunderte den Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Um das Herrschergeschlecht ranken sich bis heute viele Legenden. Besonders im 19. Jahrhundert hatten Mythen rund um die Habsburger Hochkonjunktur. Wie sehr den Regenten selbst an ihrem „Image“ gelegen war, zeigen u.a. die Darstellungen von Leopold I. bis Franz II. (I.)

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Österreich im Aufbruch

Ende des 19. Jahrhunderts erlebte Österreich-Ungarn enorme Umbrüche: Eisenbahn und Dampfschiff ermöglichen ungeahnte Mobilität, Industrieanlagen ersetzen Manufakturen, aus Städten werden Metropolen. Kunstschaffende beteiligten sich aktiv am Veränderungsprozess. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Abstraktion für Demokratie und Freiheit. Hundertwasser hielt dieser vernunftorientierten Moderne wiederum eine ökologische Kunst entgegen.

 

Österreich im Exil 
Künstlerinnen und Künstler im Exil - Schicksale in dunklen Zeiten

Der Erste Weltkrieg und das Ende des Kaiserreichs Österreich-Ungarn sind der Beginn großer Migrationsbewegungen. Dies trifft auch zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. Auf die Gründung der Ersten Republik 1918/19 folgen soziale und ökonomische Krisen. Die Etablierung des austrofaschistischen Ständestaats 1934 befördert diese Situation. Aufgrund schwieriger Arbeitsbedingungen verlassen viele Wien, noch bevor sie durch den „Anschluss“ Österreichs 1938 ins Exil gezwungen werden. 

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CARLONE CONTEMPORARY / IM BLICK
 
Ausstellungsansicht Carlone Contemporary, Oberes Belvedere: Walter Pichler. Alte Figur, Foto: Johannes Stoll © Belvedere, Wien
Ausstellungsansicht Josef Ignaz Mildorfer. Rebell des Barock
Foto: Johannes Stoll © Belvedere, Wien

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Begleitet wird die Sammlungspräsentation von halbjährlich wechselnden zeitgenössischen Positionen im barocken Carlone-Saal. Sie nehmen Bezug auf das mythologische Bildprogramm und schlagen eine Brücke von der Kunst der alten Meister in die Gegenwart. Das Museum hinterfragt sich selbst und wird als Ort der Inspiration, der Reflexion und Erlebnisort neu positioniert.

 

Zur aktuellen Ausstellung

In der Reihe IM BLICK werden dreimal im Jahr im Oberen Belvedere spezielle Aspekte der hauseigenen Sammlung beleuchtet. Kunstwerke werden unter neuen wissenschaftlichen Gesichtspunkten analysiert und der Öffentlichkeit präsentiert.

 

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Ausgestellte Kunstwerke
Übersichtsplan

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Termine
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